Wer ist Anton Weikmann?
Wie bist du auf die Idee gekommen bei der Atlantik Expedition mitzumachen?
Anton: "Als ich das erste mal von der Idee hörte, mit einem Ruderboot den Atlantik zu überqueren, dachte ich mir, diese Idee ist total verrückt. Aber nach einigen Tagen hat sich dieser Gedanke so eingegraben, dass er mich nicht mehr losließ. Die Idee ist zwar verrückt, aber gerade eben so, dass ich mir noch vorstellen konnte, dabei zu sein."
Macht dir der Gedanke, 100 Tage rudern bei Wind und Wetter, Tag und Nacht, Angst?
Anton: "Nein, Angst habe ich keine. Ich habe Respekt und mir ist klar, dass ich mich gut vorbereiten muss. Außerdem habe ich in meinem Leben immer ein gutes Gespür gehabt, auf das ich mich stets verlassen konnte. Ich bin mir ganz sicher, dass wir dieses Abenteuer gut überstehen werden."
Die Atlantiküberquerung klingt nicht gerade nach einem Spaziergang, wie siehst du das?
Anton: "Nein das wird es sicher nicht, aber Barbara und ich bereiten uns gut und intensiv auf die Reise vor. Ebenfalls kümmern wir uns um unsere Ausrüstung und lernen die verschiedensten Dinge, wie zum Beispiel Navigieren und nautische Kenntnisse. Ich mache gerade den Sportbootführerschein und Barbara arbeitet am Funkpatent."
Wie bereitest du dich auf die Atlantiküberquerung körperlich vor?
Anton: "Außer den Kursen und administrativen Vorbereitungen, sowie den Bootsarbeiten, im Moment nur mit leichtem Ausdauertraining. Ich arbeite als Selbstständiger im Garten- und Landschaftsbau. Hier habe ich eine gute körperliche Grundfitness erlangt. Ich werde etwa drei Monate vor dem Start mit einem intensiven täglichen Trainingsplan beginnen."
Auf was freust du dich am meisten, wenn du zurück bist?
Anton: "Das weiß ich jetzt noch nicht, aber eine ausgiebige Dusche wird sicher schön werden und mal wieder in meinem Bett zu schlafen, ist bestimmt auch sehr gut."